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KREIS: Skepsis wegen Entlastungsprämie
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KREIS: Skepsis wegen Entlastungsprämie

Die Diskussion um das Entlastungspaket wegen der Folgen des Iran-Kriegs reißt nicht ab.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.04.2026 15:50

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Heute meldet sich die Industrie- und Handelskammer für den Kreis Coesfeld und das Münsterland mit kritischen Tönen zu der vorgeschlagenen Entlastungsprämie von 1000 Euro, die Chefs Mitarbeitern zahlen können. Vielen Unternehmen fehle nach drei Jahren Wirtschaftsflaute das nötige finanzielle Polster dafür, sagt IHK-Präsident Lars Baumgürteil. Er will nun die konkrete rechtliche Ausgestaltung zur Auszahlung der Entlastungsprämie abwarten. „Solange kein fairer, zum Beispiel steuerlicher Ausgleich erkennbar ist, werden viele Unternehmen von der Einmalzahlung Abstand nehmen müssen“.

 

Der IHK-Präsident empfiehlt der Bundesregierung, analog zur Energiepreispauschale von 2022 zu agieren. „Die Refinanzierung der Energiepreispauschale, die die Unternehmen damals gezahlt haben, erfolgte über die Abgabe der Lohnsteuer“, so der IHK-Präsident. Arbeitgeber konnten die Energiepreispauschale gesondert vom Gesamtbetrag der einzubehaltenden Lohnsteuer entnehmen und an die Arbeitnehmer auszahlen. Schon eine auch nur anteilige Lastenteilung dieser freiwilligen Leistung würde die Bereitschaft zur Auszahlung nach Auffassung des Präsidenten der IHK Nord Westfalen erhöhen.

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