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KREIS: Gewalt gegen Lehrer nimmt zu
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KREIS: Gewalt gegen Lehrer nimmt zu

Körperverletzung, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung oder sogar Morddrohungen - Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland werden immer häufiger Opfer von Gewalt. Diesen deutschlandweiten Negativtrend beobachten die Lehrergewerkschaften im Kreis Coesfeld leider ebenfalls, sagen sowohl der Lehrerverband Bildung und Erziehung im Kreis als auch die Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hier.

Veröffentlicht: Freitag, 10.04.2026 07:47

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Eltern, Lehrer, Schulen und die Politik - alle seien gefordert dieser Negativentwicklung entgegen zu wirken. Bei der Bezirksregierung Münster gibt es beispielsweise einen Extra-Ansprechpartner für Gewalt gegen Schulmitarbeiter, für Lehrer gibt es Fortbildungen zum Umgang mit Gewalt im Schulalltag - wichtig wären beispielsweise noch mehr Lehrer, die sich besser um kleine Lerngruppen kümmern könnten. Außerdem dürften Opfer nicht alleine gelassen werden und ein einheitliches Vorgehen bei dem die Schulleitung, besser noch der übergeordnete Dienstherr, die Strafanzeigen stellen, müsse her. Es dürfe nicht nur Broschüren mit Verhaltenstipps für Lehrer geben, sagt die GEW. Dem VBE ist wichtig, dass alle handeln - Eltern, Lehrer, Schulen und die Politik - alle seien gefragt dieser Negativentwicklung entgegen zu wirken. Wichtig sei auch noch Arbeitsbedingungen durch geeignete Beratungsräume und mehr Lehrer zu verbessern. So könnten schwierige Gespräche beispielsweise immer von zwei Lehrerkollegen geführt werden. Eine aktuelle Auswertung der Polizei zeigt, dass deutschlandweit die Zahl der Gewaltvorfälle gegen Lehrer innerhalb von zehn Jahren deutlich angestiegen ist.

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