
Die für den Hochbau notwendigen Kanalanschlüsse für die Regen- und Schmutz-wasserableitung werden aktuell hergestellt, erläutert Christian Scheipers, Fachbereichsleiter Technische Dienste.
Hintergrund für den Bau des Übergangswohnheimes ist, dass der Gemeinde weiterhin regelmäßig Geflüchtete zugewiesen werden. Zurzeit stehen ihr 579 Plätze für die Unterbringung der Menschen zur Verfügung, 408 sind davon bereits belegt. Von den zur Verfügung stehenden Plätzen befinden sich 100 im ehemaligen Altenheim Ascheberg und 118 in angemieteten Wohnungen. Die 100 Plätze im befristet angemieteten Altenheim stehen nur vorübergehend zur Verfügung. Hinzu kommt, dass die Gemeinde momentan 19 Wohnungen für Geflüchtete angemietet hat, die "kurz- und mittelfristig wieder dem angespannten Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden sollen.
Die Gemeinde sieht keine Alternative als eine weitere Unterkunft zu bauen. Diese wird in Herbern entstehen, da es sowohl in Davensberg als auch in Ascheberg bereits große Einrichtungen gibt und die Geflüchteten damit in Zukunft gleichmäßig in allen drei Ortsteilen untergebracht sein werden.
Und so geht es jetzt weiter: Die Gemeinde schreibt zurzeit die anstehenden Arbeiten aus. Der Baustart ist für Oktober 2026 geplant. Die Fertigstellung der Gebäude wird für Ende 2027 erwartet.